Förderungen

Erfolgsmodell Handwerkerbonus

Mit Stand November des Vorjahres wurden rund 50 Millionen Euro für Handwerksleistungen 2024 ausbezahlt. Auf Platz eins bei den Anträgen liegen Tischler*innen, gefolgt von Maler*innen und Gas- und Sanitärtechniker*innen.

Laut Bericht des Wirtschaftsministeriums für 2024 wurden mit Stand 29. November 2024 151.288 Anträge zum Handwerkerbonus eingereicht. Davon wurden 64.890 Anträge in der Förderhöhe von insgesamt 50,42 Millionen Euro ausbezahlt. Das entspricht einer durchschnittlichen Fördersumme von 777,07 Euro je Antrag. Im Ranking der Branchen aus mehr als der Hälfte der bislang eingelangten Anträge liegen auf Platz eins Tischler*innen, gefolgt von Maler*innen und Anstreicher*innen, Gas- und Sanitärtechnik, Baumeister*innen sowie Heizungstechnik. Bei den Anträgen nach Bundesland liegt Niederösterreich vor Oberösterreich und der Steiermark, an letzter Stelle das Burgenland.

Förderhöhe soll 2025 reduziert werden

Mit dem sogenannten Handwerkerbonus des Wirtschaftsministeriums können Privatpersonen eine Förderung für durchgeführte Arbeitsleistungen rund um den privaten Wohn- und Lebensbereich erhalten. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer erörterte Anfang April im Wirtschaftsausschuss des Parlaments, dass die Fördermaßnahme evaluiert werden soll und die Vorbereitung dafür in Gange seien. Für 2024 war beim Handwerkerbonus vorgesehen, dass 20 Prozent der Netto-Arbeitskosten bis zu einer Förderhöhe von 2.000 Euro pro Person und Wohneinheit rückerstattet werden können. 2025 soll dieser Betrag bei 1.500 Euro liegen. (ots/gh)

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