Baukongress 2024

Hot Spot der Baubranche

Veranstaltung
26.03.2024

Am 25. und 26. April findet der größte Event der österreichischen Baubranche statt: der Baukongress der ÖBV.

„Bei aller Begeisterung fürs Digitale gibt es trotzdem nichts Schöneres, als Kolleginnen und Kollegen von Angesicht zu Angesicht zu treffen.“ Die Gelegenheit dazu bekommt Michael Pauser, Geschäftsführer der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (ÖBV), demnächst wieder: Am 25. und 26. April 2024 findet der Baukongress des ÖBV im Wiener „Austria Center“ statt. Der programmatische Titel der Veranstaltung: „Come Together“.

Der Baukongress hat sich als größter Event der heimischen Bauwirtschaft etabliert. Auch diesmal werden mehr als 2.000 Teilnehmern aus allen Bereichen der Branche erwartet – von Bauträgergesellschaften über Bau- und Baustoffunternehmen, Ingenieurbüros bis hin zur Wissenschaft. Der Baukongress „ist der ideale Hot Spot zum Netzwerken“, so Pauser. Das Zusammentreffen will Pauser dafür nutzen, um viel Neues ins Gespräch zu bringen und vorzustellen. Das Programm besteht aus 50 Vorträgen über aktuelle Bautechnikthemen. Die dazugehörige Messe, die Expo, ist ausverkauft. Zusätzlich zu den 100 Ausstellern erhalten Start-ups die Chance, innovative digitale Lösungen für die Baubranche zu präsentieren.  

Der ÖBV-Geschäftsführer und Peter Krammer, Geschäftsführer der Swietelsky AG und Vorstandsvorsitzender des ÖBV, wollen den Kongress nutzen, um die großen Themen anzusprechen, mit denen die Branche sich derzeit befasst. Adressiert werden Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Infrastrukturvorhaben im Bereich von Schiene und Straße sowie Produktivitätssteigerung. Namhafte Vertreter aus den Bereichen Projektentwicklung, Planung, öffentliche und private Auftraggeber sowie Bau- und Baustoffindustrie berichten über neueste technische Entwicklungen, Projektvorschauen, Ausführungen und Planungen, sowohl für Verkehrsinfrastruktur, als auch für Hochbau in Österreich und international.

„Bei unseren 50 Vorträgen spannt sich der Bogen von, wie eine nachhaltige Baustelle gelingen kann, über Merkmalservice, langfristige Strategie des Bundes zum Ausbau des Bahnnetzes, Straßeninfrastrukturprojekte im digitalen Wandel, bis hin zur industriellen Vorfertigung von Wohngebäuden“, erläutert ÖBV-Geschäftsführer Pauser. Sämtliche Vorträge gibt es zusammengefasst bereits auf der Baukongress-APP zum Herunterladen. „Kongressteilnehmer*innen können damit den eigenen Kongressaufenthalt ganz indi­viduell planen“, so Pauser weiter. Sie „können den Vortragenden Fragen übermitteln, die sie besonders interessieren oder direkt Kontakt aufnehmen. Auch Termine bei einem der rund 100 Ausstel­ler können digital für die Kongresstage vereinbart werden.“

Viel Platz geben die Programmgestalter der Nachhaltigkeit. Viele Vorträge beschäftigen sich mit dem brennenden Thema CO2-Einsparung. „Das ist auch notwendig, denn wenn nicht die Baubranche, wer soll Ideen zu CO2-Einsparung bringen, die sich wesentlich auswirken?“, so der ÖBV in einem Statement. Der Anteil des Bauwesens am globalen CO2-Ausstoss wird auf 38 Prozent taxiert. Wer renommierte deutsche Architekt Werner Sobek kommt in seinen Berechnungen sogar auf einen Wert von mehr als 50 Prozent. Auf dem Baukongress sollen die Teilnehmer*innen erfahren, „wo bereits an Schrauben gedreht wurde und wo noch wesentliche Einsparung erzielen werden können“.

Ein weiterer Programmpunkt widmet sich dem Thema BIM. ÖBV-Präsident Krammer wird in der Eröffnungssession ein neues Service präsentieren, das dazu dienen soll die Verbreitung von BIM-Modellen zu forcieren: das sogenannten „Merkmalservice“ – ein neues Tool, das unter Federführung des ÖBV entwickelt worden ist. Die großen öffentlichen Auftraggeber wollen zukünftig komplexe Projekte nur mehr mit Hilfe von BIM ausschreiben und abwickeln. Sämtliche relevanten Informationen und Daten für Planung, Ausführung und Betrieb sollen in einem BIM-Modell erfasst und gemanagt werden. Das Problem: Ingenieurbüros und Baufirmen arbeiten bislang alle mit ihren eigenen BIM-Modellen. Das wesentliche Ziel von BIM – die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Partner zu erleichtern – wird damit nicht erreicht. Mit dem Merkmalservice soll sich das ändern. „Mit dem neuen Service wird die Kommunikation zwischen den einzelnen Unternehmen mit ihren unterschiedlichen BIM-Modellen und Softwarelösungen ermöglicht und dadurch können wir BIM einen entsprechenden Schub geben“, verspricht der ÖBV.

Weitere Fixpunkte des Programms bilden die Verleihung des KOOP Awards für Österreichs kooperativste Teams in den Kategorien Infrastruktur- und Hochbau sowie der Abendevent, der ebenfalls im Austria Center stattfindet. Diesmal möchte die ÖBV dem entspannten Zusammensein allerdings noch mehr Raum geben und hat dafür einen doppelt so großen Saal gebucht. Damit gibt es die Möglichkeit, nach dem Abendessen in Buffetform auf einen Drink in die Lounge Area mit DJ zu wechseln. So steht dem Kongressmotto „Come Together“ nichts mehr im Weg!

Nähere Informationen zum Baukongress finden Sie unter: www.baukongress.at und auf der Baukongress-App. Hier kann man sich Vorträge markieren, sich in Inhalte einlesen, Termine mit Ausstellern vereinbaren und Vortragende kontaktieren.

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Bau